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HDRO Entwicklertagebuch    

Das neue Bauernfest

Von: Lauren “Budgeford” Salk

'Was ist denn ein „Bauernfest“?'

Das Bauernfest ist ein jahreszeitliches Fest und Bauernmarkt in einem, anläßlich der ertragreichen Spätsommerernte im Auenland.

 

Das Fest beginnt in Wasserau, dem Hobbingen am nächsten gelegenen Dorf, wo sich auch die Hüttinger und das Gasthause „Zum Grünen Drachen“ befinden. Alle Aufgaben beziehen sich aufs Essen...Unmengen an Essen - und unersättlich hungrige Hobbits. Vastin hat die zwei Mini-Spiele entwickelt, die mit dem Bauernfest verbunden sind: Das Eiergerangel und die Pilzjagd. (Seine Fähigkeiten als 'verrückter Wissenschaftler' passten perfekt zu diesem Auftrag.)

Meine Aufgabe war es, die täglichen Aufgaben anspruchsvoll zu gestalten und die Fäden dieses Festes ordentlich als jahreszeitliches Event zusammenzuführen. Nach der Ankunft in Wasserau stehen dem Spieler eine Reihe Essen-bezogener Aufgaben zur Auswahl...


Zum Beispiel wird über Bürgermeister Weißfuß erzählt, dass er der dickste Hobbit im Westviertel sei. Er würde das Bauernfest niemals verpassen--und, so wage ich einmal zu behaupten, es ist sein Lieblingsfest, wenn man in Betracht zieht, dass er den ganzen Tag am Kopf des Festmahltisches sitzen und essen darf. Er isst zwar alles, verfügt aber über einen ausgeprägt wählerischen Geschmack., So müsst Ihr ihm zu Diensten stehen und zu salzige, zu trockene oder einfach zu langweilige Gerichte aufpeppen!

Grenzer Boffin scheint bei seiner Arbeit als Ordnungshüter Pech gehabt zu haben. Der schwarze Reiter, dem er vor nicht allzu langer Zeit auf der Straße begegnete, war ein Kinderspiel im Vergleich mit den Herausforderungen, die ihm das Ordnungshüten auf dem Bauernfest stellt. Viele Hobbits haben zu viel getrunken und müssen zurechtgewiesen werden, bevor ihr Verhalten außer Kontrolle gerät. (Dies ähnelt vielleicht einer gewissen Lothlórien-Aufgabe...) Nachdem sie für ihr schlechtes Verhalten gerügt worden sind, wollen einige Hobbits (wohl wegen des durch unmäßigen Alkoholkonsums eingeschränkten Urteilsvermögens) sich an den Grenzern zu rächen, die sie getadelt haben.



Im Rahmen des Festes gibt auch Angelspaß am Fischteich von Wasserau, der sich ein wenig nördlich des Festgeländes befindet. Es gibt viel zu tun, aber natürlich nur für eine begrenzte Zeit, in der man wirklich alles ausprobieren kann. Ich wünsche Euch viel Vergnügen dabei!

Die langfristigen Auswirkungen von Festen auf das menschliche Gehirn

Ich bin seit drei Jahren der Hauptdesigner für die Feste und arbeite periodisch an ihnen, zusätzlich zu meinen Aufträgen für die Entwicklung der Regionen und anderen. Wie alle anderen Inhalte auch, werden Feste von vielen Leuten entwickelt, aber ich war der einzige, offizielle „Babysitter“ für diese Projekte.

Meine andere Arbeit lässt mir meist wenig Zeit, neue Inhalte und Funktionen in die Feste einzuarbeiten, wie etwa das Heckenlabyrinth, die Heimgesuchten Erdhöhlen, das Winterheim, usw., aber ich werde immer damit beauftragt, sie vor ihrer erneuten Einführung zu überprüfen und aufzupolieren. Dieses Aufpolieren besteht aus Verbesserungen des Ablaufs, zusätzlichen Anreizen und daraus, neue Belohnungen anzufordern und sie zu implementieren, sowie ehemalige Festteilnehmer zurückzugewinnen, und ihnen hoffentlich wieder Spaß zu bereiten.



Wenn die Vorbereitungen für ein Fest abgeschlossen sind, stehen schon wieder zwei neue vor der Tür, die auch angepasst und verbessert werden müssen! Und darüber hinaus tauchen bei dem Fest, das gerade online spielbar geworden ist, ein paar Fehler, die behoben werden wollen! Daher beschäftigen mich die Feste ständig und ich jongliere immer mit ihnen herum. Die Foren sind in der Vergangenheit für uns von höchstem Wert gewesen, da sie uns Einsicht darin geben, welche Feste gut angekommen sind und welche der Verbesserung bedürfen. Da diese Events sich vom gewöhnlichen MMO-Inhalt unterscheiden, gehen uns oft ungewöhnliche Fehler durch die Lappen und diese ärgern uns dann sehr, wenn sie live im Spiel auftauchen. All diese Elemente gehören zu meiner ständig wachsenden, mentalen Datenbank zur „Definition eines GUTEN Festes.“

Nach drei Jahren immerwährender Vertiefung in diesen Inhalt hat sich mir die Gelegenheit zum Entwickeln dieses Bauernfestes geboten. Als ich mit der Arbeit anfing, fielen mir einige große Änderungen bei meiner Herangehensweise im Vergleich zu meiner Arbeit am Heckenlabyrinth auf, dem ersten solchen Inhalt, den ich entwickelte. Zunächst konnte ich schnell und mit Zuversicht das kurze, schlichte Designdokument fürs Bauernfest schreiben. Das war schon ziemlich toll! Ich konnte konnte auch auf das Feedback meines Projektleiters reagieren und eine Menge Ideen für die Aufgaben entwickeln, an denen ich arbeiten würde, was mir jetzt wesentlich leichter fällt als in meiner Anfangszeit als Designer. Es kam mir so vor, als ob das Konzept der HdRO-Feste mir nach Jahren der Arbeit und der Gewohnheit viel greifbarer und verständlicher geworden war.

Aber nachdem ich mit dem Entwurf der Aufgaben begonnen hatte, verlor ich schnell den anfänglichen Schwung. Ich merkte beim Skizzieren einer Aufgabe, dass sie mich an drei andere Aufgaben erinnerte, die ich schon für frühere Feste entwickelt hatte. Ich schaute mir einige der Aufgaben an, deren Ablauf ich schon früher entworfen hatte, und musste feststellen, dass sie alle die gleiche Spielmechanik hatten. Das war eine ziemlich ernüchternde Erkenntnis und die Sache ging ein paar Tage lang langsamer voran, weil ich von Selbstzweifeln über diese Arbeit geplagt war.

Als ich in der Vergangenheit mit etwas nicht weiterkommen konnte, ermutigte mich mein Projektleiter immer dazu, die anderen Mitarbeiter zusammenzurufen, um Vorschläge zu diskutieren. Man entwickelt oft einen gewissen Tunnelblick und vergisst, wie hilfreich es sein kann, sich mit den Mitarbeitern über die Arbeit auszutauschen. Ich befolgte den Rat meines Projektleiters und lag oft den anderen Fest-Designern mit Bitten um Vorschläge in den Ohren und ich finde, ihre Beiträge zu meinen eigenen Gedankengängen haben mich im Laufe dieses Updates zu einem besseren Designer gemacht.

Die Arbeitsgruppe bestand zum Teil aus Vastin, Sleepy, Pinion und JW Barry, der mir beim logischen Entwirren der komplizierteren Fäden half. Ich wusste die Qualität der Vorschläge der altgedienten Designer zu schätzen, war aber umso mehr beeindruckt von den damals ganz neuen Mitarbeitern, die so viel Wertvolles zu den Gesprächen beitrugen. Ich bin wirklich begeistert vom Ergebnis dieses Festes, das als Meilenstein betrachtet werden kann - die Arbeit dieser Phase hat das Winterfest 2011, das Jubiläumsfest 2012 sowie das kommende Bauernfest hervorgebracht. Der Grad der Herausforderung ist stets im Steigen begriffen und ich bin sehr froh, dass mir bei der Arbeit diese wunderbaren Ressourcen zur Verfügung stehen.

'Das war's!' Ich hoffe, Ihr vergnügt Euch gut auf dem neuen Bauernfest!